Hintergrund

Die UN prognostiziert, dass im Jahr 2050 weltweit 80 % der Menschen in Städten wohnen werden. Die Weltbevölkerung wird bis dahin von aktuell sieben auf zehn Milliarden wachsen. Die verfügbaren Ackerflächen sind ausgereizt. In vielen Gegenden Europas - z.B. in Berlin - kann die wachsende Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln nicht mehr befriedigt werden. Stadtplaner und Politiker suchen nach Lösungen für immer größere und immer dichter besiedelte Städte in Bezug auf: C02-Neutralität, Wasserbewirtschaftung, Lebensmittelversorgung, aber auch für Themen wie Integrationsfragen und das generationsübergreifende Miteinander. Zahlreich Agenda- und Strategiepiere wurden entwickelt, mit dem Ziel unsere Städte zukunftsfähig zu machen. Für all das kann „gebäudeintegrierte Landwirtschaft“ ein Teil der Lösung sein:

  • Lokale Produktion
  • Keine zusätzlichen energieintensiven Nahrungsmitteltransporte
  • Kein zusätzlicher Flächenverbrauch
  • 70 – 95 % weniger Trinkwasserverbrauch
  • 90 % Ernteausbeute
  • 0 % Pflanzenschutzmittel

Auch Expertinnen und Experten aus Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Bundesregierung sehen die Notwendigkeit, Anreize für die weitere nachhaltige Entwicklung und den Umbau unserer Städte zu geben. In einem aufwendigen Agendaprozess ist daher die "Strategische Forschungs- und Innovationsangenda Zukunftsstadt" (FINA) entstanden. Ein Papier der Stakeholder an die Politik, die nun dabei ist FINA in konkrete Initiativen umzusetzen.

Die DACHFARM Berlin sieht Ihre Aktivitäten im Zusammenhang mit dieser wichtigen gesellschaftlichen Entwicklung und setzt sich gemeinsam mit ihren Kooperatinspartner für eine nachhaltige Transformation der Städte im Bereich der Lebensmittelproduktion ein.