REFERENZEN

Nachwachsende ZukunFt

Wohnen mit Erwerbsmöglichkeit und Direktvermarktung

Autraggeber: Die Nachwachsende Stadt
Gesamt­fläche: 6.450m² BGF
3. Preis (Anerkennung) im Architekturwettbewerb "Stadt im Wandel - Stadt der Ideen"

Das Projekt nutzt vorhandene, innerstädtische, räumliche Potentiale und schafft ohne zusätzlichen Flächenverbrauch einen sichtbaren Mehrwert ür die Stadt. Das Konzept wirkt damit einer Flächenkonkurrenz entgegen, indem es auf vorhandenen innerstädtischen Gewerbeflächen eine Co-Existenz-Lösung ermöglicht. Durch räumlichund programmatische Nachverdichtung entstehen zusätzliche Nutzungen, ohne andere zu verdrängen. Das Projekt eignet sich auch hervorragend dafür, Zu­fuchtsuchenden dezentral eine integrierte Zukunt anzubieten, da neben der schnellen, ökologischen, sowie kostengünstigen Bauweise gleichzeitig Erwerbsmöglichkeiten mit veranlagt sind. Durch die Kombination von Wohnen, Arbeiten und der Direktvermarktung der erzeugten Produkte entsteht ein integriertes, vernetztes Gesamtkonzept. Das Dachgewächshaus erfüllt dabei mehrere Funktionen: Es können verbrauchernah Lebensmittel erzeugt und vermarktet werden. Es dient als halböff’entlicher Raum, als Ort der Begegnung und des Austausches. Abwärme des Gebäudes wird direkt genutzt, überschüssige Energie des Daches kann dem Gebäude zugeführt werden. Grau- und Schwarzwasser kann auf dem Dach weiterverwendet werden. Die gebäudeintegrierte Landwirtschaft maximiert damit die Nutzung gebäudeinterner Stoffk•reisläufe. Als vorelementierter Holzbau ist zudem eine schnelle und kompakte Bauzeit mit nachwachsenden Rohstoffen möglich. Die vorgehängte Fassade dient dem Witterungsschutz des konstruktiven Materials, minimiert die Dämmung und wird gleichzeitig zum Dachgewächshaus.

 

 

VITA CITY

Integration eines Dachgewächshauses in Bestandsgebäude

Auftraggeber: Humboldt-Universität zu Berlin, Faculty of Life Sciences, Division Urban Plant Ecophysiology
Gesamtfläche: 1.400 qm

Das Dach des Gebäudes vom Fachgebiet "Urbane Ökophysiologie" der Humboldt-Universität zu Berlin in Dahlem soll für die Forschung in ein gebäudeintegriertes Gewächshaus umgebaut werden. Auf einer Fläche von 1.400 qm sollen Produktions- und Forschungsflächen für die ganzjährige Produktion von Nutzpflanzen mit Arbeits- und Besprechungsräumen kombiniert werden. Eine zusätzliche Bewertung möglicher Stoff- und Energiekreisläufe ist erwünscht. Das Dachgewächshaus soll energetisch mit den umliegenden Gewächshäusern verbunden werden.

 

 

IBZ-Dachfarm

Entwicklung eines Zentrums für gebäudeintegrierte Landwirtschaft mit partizipativem Gemeinschaftsgarten, ökologischem Lernort und Forschungsbereich

Auftraggeber: Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaften, Berlin-Wilmersdorf
Gesamtfläche: 1.200 qm

Für das bestehende 1200 qmgroße Dachgewächshaus auf dem Gebäudekomplex des „Internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaften“ (IBZ) in Berlin-Wilmersdorf wurde das Konzept der IBZ-DACHFARM entwickelt. Der Standort soll zu einem inter- und transdisziplinärem Forschungs-, Lern- und Begegnungszentrum für gebäudeintegrierte Landwirtschaft entwickelt werden. Die DACHFARM Berlin hat das Konzept für die drei ineinandergreifenden Teilbereiche Forschung und die beiden Reallabore "partizipativer Gemeinschaftsgarten“ und „Grünes Klassenzimmer“ entwickelt. Das Projekt wurde bis zum genehmigten Bauantrag bearbeitet. Es wurden Fördermittel für die Umsetzung eingeworben und ein umfangreiches Netzwerk aus Kooperationspartnern erarbeitet.

Siehe dazu auch: forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2016: "Steigen Sie mal jemandem aufs Dach!" Interview mit Sara Wolff, DACHFARM Berlin.

 

 

LERNDACHFARM | BERUFSBILDUNG FÜR DEN GEBÄUDEINTEGRIERTEN GARTENBAU

DBU-Fördereinreichung

In Kooperation mit dem Ressourceninstitut »inter3« und der August-Sander-Schule in Berlin-Friedrichshain wurde ein Bildungsprojekt für angehende Stadtgärtnerinnen und -gärtner entwickelt. Ziel des Projektes ist die Erarbeitung von Bildungsformaten an drei unterschiedlichen Praxisstandorten, um zusätzliches Fachwissen zum gebäudeintegrierten Gartenbau in Städten zu vermitteln, um Wissenslücken in diesem Fachbereich zu schließen und um die Entwicklung des gebäudeintegrierten Gartenbaus zu befördern.

 

 

simplon-Dachgarten

Auftraggeber: Baugruppe Simplonstraße

Konzeptionierung eines Gemeinschaftsgartens auf dem Dach eines Neubaus für eine Baugruppenprojekt in Berlin-Friedrichshain. Der Schwerpunkt des Konzeptes bestand in der Verknüpfung von Nutz- und Freizeitgarten. Für die Hochbeete wurde ein System entwickelt, dass ungenutzte Beete direkt zu Liegebereichen umfunktioniert werden konnten.

 

 

 

Gemüse rockt!

Gebäudeintegrierter Schuldachgarten

Auftraggeber: Rütli Schule, Berlin

Für die Rütli Schule in Berlin-Neukölln wurde ein Konzept für einen Schulgarten für das Dach eines Neubaus entwickelt. Dieser Garten soll den Schülerinnen und Schülern als ökologischer Lernort theoritisches und praktisches Wissen zum Gartenbau vermitteln. Nicht nur das Ernährungsbewußtsein kann über den praktischen Umgang mit Nutzpflanzen verbessert werden, sondern den Schülerinnen und Schülern kann beispielhaft gezeigt werden, wie unterschiedliche Gemüse, Obst und Kräuter wachsen, aussehen, riechen und schmecken.