Leistungen

Die DACHFARM Berlin berät, plant und baut Gebäudefarmen für den Anbau von Nutzpflanzen. Systemunabhängig entwickeln wir maßgeschneiderte Konzepte, je nach individuellen Voraussetzungen und Zielsetzung. Im Fokus stehen dabei Wirtschaftlichkeit und die Vernetzung der Stoff- und Energiekreisläufe zwischen Gebäude und seiner Farm. Unsere Nähe zur universitären Forschung garantiert die Einbeziehung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und Verfahren.

 

 

Wir bieten

  • Beratung zu Anbausystemen, Ressourcenkreisläufen, Gebäudefarmtypen, Nutzpflanzen, etc.Entwicklung von individuellen Gebäudefarmkonzepten

  • Klärung von Fragen zu Statik, Sicherheit, Brandschutz und Genehmigung

  • Ermittlung der Synergieeffekte zwischen Wohngebäude und Gebäudefarm wie die Verwendung von Regenwasser, die Aufbereitung von Grau- und/oder Schwarzwasser, die Nutzung von Gebäudeabwärme, etc.

  • Vernetzung der Soff- und Energiekreisläufe zwischen Wohngebäude und Gebäudefarm, um möglichst resourceneffiziente und wirtschaftliche Betreibermodelle zu etablieren

  • Kalkulation der Investitions- und Betriebskosten

  • Beratung zu Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten

  • Planung der Gebäudefarm

  • Bau

 

 

Anbausysteme

Beim hydroponischen Anbau erfolgt die Nährstoffversorgung der Pflanze über eine Nährlösung, die die Pflanzenwurzel kontinuierlich umspült. Die Pflanzenwurzeln finden über ein anorganisches Substrat wie z.B. Mineralwolle, Kokosfaser oder Blähton oder direkt in Rinnen halt. Da keine Erde verwandt wird, ist diese Methode nicht bio-zertifizierbar. Dennoch kann so hocheffizient schadstofffreies und sehr schmackhaftes Gemüse angebaut werden.

 


Die Kombination aus hydroponischem Pflanzenanbau und Fischzucht wird als Aquaponik bezeichnet. In diesem Kreislaufsystem werden die im Fischwasser enthaltenen Nährstoffe an die Pflanzen weitergegeben, die wiederum das Wasser für die Fische aufbereiten. Eine interessante Methode, die allerdings technisch relativ aufwändig ist.

 

 

 

Eine weitere Möglichkeit Pflanzen zu kultivieren, ist die Verwendung spezifischer Substrate. Diese Nährböden sind Gemische unterschiedlichster Materialien wie z.B. Bims, Lava oder Kompost. In Ihnen kann wie im herkömmlichen Pflanzenbau gewirtschaftet werden, sie sind jedoch viel leichter als Erde und können daher gut im Dachbereich verwendet werden.

 

 

Stoff- und Energiekreisläufe

Um wertvolle Ressourcen und Geld zu sparen, werden Wasser, Nährstoffe und Energie bei der gebäudeintegrierten Form der Nahrungsmittelproduktion z.B. aus Regenwasser, Grau- und Schwarzwasser, organischen Abfällen, Gebäudewärme, Solarthermie und Photovoltaik generiert. Investitionen lohnen sich für die Bauherren sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht:

  • Nutzung von Regenwasser und aufbereitetem Grau- und Schwarzwasser zur Bewässerung der Nutzpflanzen (Einsparung von Niederschlagswasser- und Abwassergebühren)

  • Nutzung von Nährstoffen aus organischem Abfall und Schwarzwasser zur Düngung der Nutzpflanzen

  • Nutzung von Abwärme aus Gebäuden zur Beheizung von Gebäudefarmen

  • Nutzung regenerativer Energiequellen wie Photovoltaik, Windkraft oder Solarenergie zur Erzeugung von Energie für den Betrieb der Gebäudefarm

  • Nutzung der Dachfarm als Gebäudeisolierung

 

 

GebäudEFARMtypen

In Gebäudefarmen können unterschiedlichste Nutzungen - wie z.B. kommerziell, nachbarschaftlich-sozial oder bildungsorientiert - umgesetzt werden. In Abhängigkeit vom Nutzungstyp werden geeignete Anbausysteme (low- oder hightech) ausgewählt und entschieden, ob die Gebäudefarm als Glashaus, Outdoor-Farm oder Indoor-Farm konzipiert wird. Natürlich sind auch Mischformen dieser Nutzungstypen möglich.

Eagel Street Farm, New York City

Eagel Street Farm, New York City

Manhatten School for Children, New York City

Manhatten School for Children, New York City

Bei nachbarschaftlich-sozialen Gemeinschaftsgärten steht eher die Freude am gemeinsamen gärtnern im Vordergrund und oftmals auch eine ernährungspädagogische Erziehung. Kinder und Erwachsene erfahren wie Gemüse, Obst und Kräuter wachsen, aussehen und riechen.

Mit Gemeinschaftsgärten werden innerstädtische Erholungsflächen geschaffen unddamit gleichzeitig der Wert einer Immobilie gesteigert wird.

 

 

Bei Nutzgärten steht die Wirtschaftlichkeit und der Ertrag der Nutzpflanzen im Vordergrund. Durch das wirtschaften unter Glas kann die Vegetationsperiode verlängert und wetterunabhängig produziert werden. Außerdem können praktisch pestizidfreie und qualitativ sehr hochwertige Nahrungsmittel produziert werden.